Patricia Andri
Lebensräume gestalten. Entwickeln. Bauen. Erneuern. Patricia Andri hat den EBERLI-Leitsatz massgeblich mitentwickelt und verinnerlicht. Darüber hinaus hat sie das Marketing und die Unternehmenskommunikation auf einen Level gehievt, der in der Baubranche seinesgleichen sucht.
Allein schon die Betonung des Familiennamens Andri am Telefon mit langgezogenem «i» verrät die Bündner Herkunft der Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen von EBERLI. Allerdings präzisiert sie gleich, sie sei Engadinerin, denn die «Berglerinnen und Bergler» liessen sich nicht einfach in einen Topf werfen. Es bleibt im Hochtal zwischen Titlis und Hahnen schliesslich auch nicht unwidersprochen, wenn man einen Engelberger als Obwaldner bezeichnet. Genauso verhält es sich eben im Bündnerland mit der Engadiner Bevölkerung. Um noch präziser zu sein: Patricia Andri ist Oberengadinerin. Das Kantonskürzel «GR» am Nummernschild ihres Fahrzeugs wird lediglich mangels Alternative spazieren gefahren. Gäbe es ein «OE» für die Oberengadiner Fahrzeuglenker, hätte Patricia Andri bestimmt ein solches Nummernschild an ihrem Auto. Patricia Andris Traditionsbewusstsein ist keine Ausnahme: Die Bündnerinnen und Bündner, und besonders die Engadiner, bleiben stark mit ihrer Heimat verbunden, auch Jahre nach ihrem Wegzug aus dem Tal. So wie die Zentralschweizer; das verbindende Element sind die Berge.
Engadin – Zürich – Zentralschweiz. Die bisherigen Lebensstationen von Patricia Andri sind typisch für jemanden aus dem Engadin. Zürich liegt als ausbildungstechnischer Hotspot nahe. Einige bleiben dort hängen, andere zieht es nach der Ausbildung wieder in die Berge. So auch Patricia Andri, für die die Berge ein sportliches Tummelfeld sind: Skifahren und Langlauf im Winter, Biken und Wandern im Sommer. «Bei der Ausübung dieser Tätigkeiten kann ich abschalten und Kraft tanken.» War es damals wohl Vorsehung oder einfach nur Zufall, als sie die Zusage für die Stelle als Marketing- und Kommunikationsverantwortliche bei der Eberli AG in den Bergen erreichte? «Ich durfte im Oktober 2014 während einer Woche die Ferienwohnung einer Kollegin auf Melchsee-Frutt benutzen und hatte dabei den besten Blick auf das sich im Bau befindende Hotel von Eberli. Der Anruf von Alain Grossenbacher mit der Zusage für die Stelle löste bei mir sehr grosse Freude aus. Dass es draussen in Strömen regnete, störte mich in diesem Moment überhaupt nicht.»
Seit 2015 ist nun auch Patricia Andri eine «EBERLI». «Schon am Abend des ersten Arbeitstages hatte ich das Gefühl, als gehöre ich schon seit ewig zum Unternehmen. Da war weit mehr, als bloss Teil eines Unternehmens zu sein. Es ist mir vorgekommen, als ob ich Aufnahme in eine Familie gefunden hätte. Spätestens nach einer Woche habe ich dann auch gewusst, was den EBERLI-Spirit ausmacht.» Dieser Spirit geht in erster Linie auf den langjährigen Firmenpatron Toni Eberli zurück. Auch CEO Alain Grossenbacher hat ihn verinnerlicht und lebt ihn authentisch vor. Auf die Frage, was denn EBERLI heute so stark mache, hat Patricia Andri eine klare Antwort: «Wir sind gemeinsam unterwegs und kommen gemeinsam ans Ziel. Alle EBERLI-Mitarbeitenden prägen mit ihrem Know-how, aber auch mit ihrem persönlichen Verhalten im Alltag die Marke EBERLI.»
Von Grund auf planen und bauen
Lässt Patricia Andri die ersten fünf Jahre bei der Eberli AG Revue passieren, kommen bei ihr schon mal Gefühle auf, die sich fast mit dem Knacken des Lotto-Jackpots vergleichen lassen. «So wie unsere Entwicklungsabteilung die Planung einer neuen Überbauung auf einer grünen Wiese beginnt, konnte ich den Bereich Marketing und Kommunikation von null planen und aufbauen.» Eine solche Aufgabe zu übernehmen, sei der Traum eines jeden Marketingprofis. Vom ersten Tag an hatte die zielstrebige Fachfrau in der Person von CEO Alain Grossenbacher einen idealen Sparringpartner. Sie legten gemeinsam das Fundament und bauten darauf Stockwerk um Stockwerk. Ganz einfach war allerdings die Professionalisierung des Marketings und der Kommunikation für das Unternehmen nicht. Neu war zumal, dass nun jemand da war, der nicht nur nach klaren Kriterien Budgetfragen und Sponsoringgesuche bearbeitete und Werbung schaltete, sondern diese Massnahmen auch noch auf ihre Wirkung hin überprüfte. Da war Behutsamkeit angesagt, um niemanden vor den Kopf zu stossen. Stein um Stein errichtete Patricia Andri auf diesem soliden Fundament das Marketingkommunikationsgebäude . Der Erfolg gibt ihr recht. Und der CEO darf sich freuen, mit ihr auf die richtige Person für diese anspruchsvolle Arbeit gesetzt zu haben.
EBERLI als Gesamtdienstleister positionieren
Dass sich die Mitarbeitenden von EBERLI als grosse Familie sehen, ist eine der Stärken des Unternehmens. «Etwas Besseres kann beim Aufbau einer Marke nicht passieren», betont Patricia Andri. «Employer Branding» heisst das Zauberwort, zu Deutsch Arbeitgeber-Markenbildung. 2017 wurde die Neupositionierung gestartet und Schritt für Schritt umgesetzt; zu Beginn des Jahres 2020 gipfelte sie in die Fusionierung der Schwesternfirmen zur Eberli AG. Einzig die Eberli Bau AG und die Eberli Hauswartungen GmbH blieben eigenständig. Das ganze Firmengefüge ist somit übersichtlicher geworden. Für den Unternehmensauftritt wird nur noch ein Schriftzug verwendet. «Durch diese Schritte ist es uns gelungen, Marke, Kultur und Strategie sowohl intern als auch extern erlebbar zu machen. Die so geschaffene Marke gibt eine klare Richtung vor und ist eine Orientierungshilfe, die auch Sicherheit vermittelt.» Was über Jahre konzipiert wurde, hat mittlerweile konkrete Formen angenommen – zum Beispiel in Form des Slogans «Ich bin en EBERLI – und wer bisch dui?». Mit dem Projekt «Employer Branding» hat EBERLI sein Profil klar geschärft und hebt sich so in wesentlichen Punkten von den Mitbewerbern ab. Denn Leuchtturmprojekte und aussergewöhnliche Bauten mit Ausstrahlungskraft sind heute nur noch bedingt eine Garantie für Erfolg im immer härter umkämpften Bau- und Immobilienmarkt. «Unsere begeisterten Mitarbeitenden sind unsere stärkste Waffe. ‹EBERLIs› eben», sagt Patricia Andri nicht ohne Stolz und verweist darauf, dass das Projekt «Employer Branding» ohne die Unterstützung aller «EBERLIs» nicht so schnell umsetzbar gewesen wäre.
Dass der Sport im Leben von Patricia Andri zentral ist, hat nebst ihrer Herkunft mit ihrer Tätigkeit vor EBERLI zu tun. Vor dem Wechsel zum Sarner Traditionsunternehmen arbeitete die Mutter eines Sohnes für einen international tätigen Sportbekleidungshersteller, ebenfalls im Bereich Marketing. Heute bringt sie Dienstleistungen im Bereich «Bau und Immobilien» an den Mann und die Frau. «Vom Produkt her könnte dies nicht unterschiedlicher sein. Betrachte ich die damit verbundenen Emotionen, gibt es ganz viele Parallelen, denn Immobilien sind, ebenso wie trendige und funktionale Sportbekleidung, hochemotionale Produkte.» Dass EBERLI mit seinen Projekten Trends setzt, deren Ausstrahlung weit über die Zentralschweiz hinausreicht, erklärt Patricia Andri mit dem Berufsstolz jedes einzelnen EBERLI-Mitarbeitenden. «Innovationen und Kreativität werden bewusst gefördert. Herausforderungen sind der Ansporn, Tag für Tag das Beste zu geben und dadurch langfristige Werte zu schaffen.»