Ein Paradies für Wildbienen und Bewohner
Wo Architektur auf Artenvielfalt trifft: Die Wohnüberbauung «Steinbären» in Triengen wurde offiziell mit dem Zertifikat der Stiftung Natur und Wirtschaft ausgezeichnet. Der Auditbericht macht eindrücklich sichtbar, wie viel gelebte Natur in diesem Projekt steckt.
Bei EBERLI verfolgen wir ein klares Ziel: Lebensräume zu schaffen, in denen sich nicht nur Menschen, sondern auch die heimische Flora und Fauna wohlfühlen. Mit dem Projekt Steinbären ist uns genau das gelungen – und mehr noch: Rund 59 % der gesamten Umgebungsfläche
(6231 m²) wurden als wertvolle, naturnahe Lebensräume eingestuft.
Was macht die Überbauung zum Biodiversitäts-Hotspot?
Der offizielle Auditbericht hebt mehrere Elemente hervor, die die Wohnüberbauung Steinbären zu einem echten ökologischen Vorzeigeprojekt machen.
- Einheimische Bäume mit Wirkung: Insgesamt wurden 23 neue Bäume gepflanzt, ausschliesslich einheimische Arten. Sie fördern die Biodiversität und sorgen gleichzeitig für ein angenehm kühles Mikroklima im Sommer.
- Lebendige Strauchlandschaften: Fast 200 Gehölze und Sträucher bieten Nahrung und Rückzugsorte für Insekten und Vögel. Darunter Wildrosen, Felsenbirnen, Holunder und Kornelkirschen.
- Blühende Vielfalt: Mehr als 4000 Wildstauden sowie grosszügige, artenreiche Blumenwiesen schaffen wertvolle Lebensräume für Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten.
- Sanfter Übergang zum Wald: Direkt am Waldrand wurde ein heimischer Krautsaum angelegt – ein streifenartiger Bereich, der hauptsächlich aus krautigen Pflanzen wie Farnen, Kräutern und Gräsern besteht. Dieser ökologisch wertvolle Übergangsbereich zwischen Siedlung und Natur bietet Lebensraum für Insekten und Vögel, fördert die Pflanzenvielfalt und kann den Waldrand vor Erosion schützen. Ausserdem wirkt er sich positiv auf das Mikroklima und die Bodenfeuchtigkeit aus.
Nachhaltigkeit bis ins Detail gedacht
Nachhaltigkeit in der Überbauung Steinbären zeigt sich nicht nur in der Bepflanzung, sondern im gesamten Konzept – bis ins kleinste Detail.
Ein zentrales Element ist das durchdachte Wassermanagement: Auf über 1000 m² wurden sickerfähige Beläge eingesetzt, sodass Regenwasser direkt vor Ort versickern kann. Das entlastet nicht nur die Kanalisation, sondern stärkt aktiv das lokale Ökosystem.
Auch die nächtliche Belichtung wurde bewusst mitgestaltet: Eine dezente, gezielt nach unten gerichtete Beleuchtung reduziert Lichtverschmutzung und schützt damit sensible Tierarten wie Fledermäuse und Nachtfalter.
Ergänzt wird das Konzept durch begrünte Dächer und Fassaden, etwa an Lichthöfen und an der Mauer bei den Veloständern, die zusätzlichen Lebensraum schaffen, die Biodiversität fördern und gleichzeitig das Mikroklima innerhalb der Siedlung spürbar verbessern.
Ein Versprechen für die Zukunft
Die Zertifizierung durch die >Stiftung Natur und Wirtschaft ist für EBERLI kein Abschluss, sondern Ansporn. Wie bereits beim Projekt Südbreite zeigt auch der Steinbären eindrücklich: Moderne Wohnqualität und ökologische Verantwortung gehen Hand in Hand.
Südbreite, Alpnachstad
Das Wohnquartier für Jung und Alt
Das pulsierende Treiben in Luzern geniessen. Sich Zuhause und in der Natur erholen – beides ist möglich, dank der perfekten Lage des Quartiers südbreite. Auf dem 8048 m² grossen Grundstück Rösslimatt in Alpnachstad entstanden fünf Einfamilienhäuser und 34 Wohnungen mit 2,5- bis 5,5-Zimmern.
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